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Information von Pfarrer Joachim Schneider zur geplanten Pfarreienfusion

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft Schiffweiler!

Seit dem Auftrag der Trierer Bistumssynode die Anzahl der Pfarreien zu reduzieren, sind im Bistum Überlegungen der Umstrukturierung der Pfarreienlandschaft im Gange. Ein erster Entwurf mit der Gründung von sogenannten „Pfarreien der Zukunft“ ist von der Kleruskongregation in Rom gestoppt worden, wie Sie alle wissen. Gleichwohl hat Rom die Not­wendigkeit einer Verringerung der Anzahl der Pfarreien auch gesehen, so dass der Bischof nun eine Fusion (Zusammenschluss) von Pfarreien bis 2025 angeregt hat. Gleichzeitig hat er für November diesen Jahres Pfarr­gemeinderatswahlen angesetzt.

Da wir in der Pfarreiengemeinschaft Schiffweiler seit nunmehr fünf Jahren enger zusammenarbeiten, wurde die Möglichkeit eines Zusammen­schlusses unserer vier Pfarreien schon länger in den Gremien diskutiert. Nun haben sich alle Gremien in der Pfarreiengemeinschaft (Pfarrge­meinderäte, Verwaltungsräte, Pfarreienrat, Verbandsvertretung) für eine Fusion der vier Pfarreien zu einer Pfarrei bereits zum 1. Januar 2022 ausgesprochen und dies beim Bischof beantragt.

Was bedeutet das nun? Im Raum Schiffweiler wird es ab Januar 2022 nur noch eine Pfarrei geben, so dass auch nur noch ein Pfarrgemeinderat und ein Verwaltungsrat zu wählen sind. Diese Wahlen werden erst nach dem Zusammenschluss im Frühjahr 2022 stattfinden. Den Namen der neuen Pfarrei legt der Bischof fest, anhand der Vorschläge, die die Gremien genannt haben. Die vier Kirchen bleiben mit ihren eigenen Namen erhalten und werden auch, wie bisher, zu Gottesdiensten genutzt. Der eine Pfarrgemeinderat wird voraussichtlich in vier Wahlbezirken, die den bisherigen Pfarreien entsprechen, gewählt, so dass sichergestellt ist, dass alle bisherigen Pfarreien in ihm vertreten sind. Die Vermögens­verwaltung wird gemeinsam wahrgenommen, wobei alle Gelder, die zweckgebunden sind, auch für diesen Zweck erhalten bleiben. Dies gilt insbesondere für die Gelder der Vereine und Gruppen. Das Gottesdienst­angebot und die Veranstaltungen der Vereine und Gruppen bleiben von der Fusion unberührt.

Wir erhoffen uns von diesem Schritt eine Vereinfachung der Verwaltung und eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Seelsorge und dem Leben in der neuen Pfarrei, nicht nur bei den Hauptamtlichen, sondern auch bei allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wir werden Sie über den Fortgang des Fusionsprozesses im Pfarrbrief und einer möglichen Pfarrversammlung weiter informieren.

Ich hoffe bei diesem Weg in die Zukunft auf Ihre Unterstützung und auf Gottes Segen

Ihr Pastor Joachim Schneider, Pfr.