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Firmvorbereitung

In unserer Pfarreiengemeinschaft wird alle zwei Jahre das Sakrament der Firmung gespendet.

Im Firmgottesdienst wirst du mit „dem Heiligen Geist besiegelt“. Das bedeutet, der gute Geist Gottes soll dich in deinem Leben stärken und begleiten. 
Wie spüre ich, dass der Geist Gottes in mir wirkt? Das wollen wir mit dir zusammen auf dem Weg der Vorbereitung auf den Gottesdienst herausfinden!

Es gibt verschiedene Wege für die Vorbereitungszeit. Hier ein paar Modelle.

Gott finden in der Stille

Gott war und ist nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer. 
Schon immer finden die Menschen Gott in der Stille - in der MEDITATION 

Es gibt viele verschiedene Formen von Meditation. Sie alle führen dazu, dass wir aufmerksam und achtsam werden. In allen Religionen dienen meditative Übungen zur Vorbereitung auf eine tiefere Gottesbegegnung. 
Unsere Treffen beginnen mit Bewusstseins- und Entspannungsübungen. Sie helfen uns loszulassen, was uns den ganzen Tag bedrängt und frei zu werden für das, was Gott uns sagen möchte. Die Betrachtung verschiedener Schriftstellen hilft uns mehr über uns und unseren eigenen Glauben zu erfahren.

Voraussetzung an der Teilnahme zu dieser Form der Vorbereitung auf die Firmung ist die Bereitschaft über eine bestimmte Zeit Stille (aus-)zuhalten. Das ist nicht einfach. Denn oft wird es in uns sehr laut, wenn wir still werden. Meditation gelingt nicht von jetzt auf gleich. Sie muss eingeübt werden. Wir müssen lernen, wie wir still werden können. Das ist bei jedem Menschen anders. Der Kurs gibt uns die Möglichkeit uns auszuprobieren und unseren persönlichen Weg zu finden. Im Austausch können wir voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen.

Bible Art Journaling

Die Bibel wurde schon in viele Sprachen übersetzt. 
Wir übersetzen mit unserer Kreativität. ()ᕤ 
‚Journaling‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚Tagebuch schreiben‘. 
Im Bible Art Journaling lesen wir einen Bibeltext, schauen, was er mit unserem Leben, unserem All-Tag und mit unserem Glauben zu tun hat. Anschließend versuchen wir das, was für uns in diesem Text wichtig ist, wie in einem Tagebuch kreativ hervorzuheben mit Farben, Collagen, Kalligraphie, Washi-Tapes, Wolle … deiner Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. 
Voraussetzung ist die Bereitschaft regelmäßig teilzunehmen und sich auf diese Form des „Bibelübersetzens“ einzulassen. 
Mitzubringen sind Schere, Kleber, Bunt-/Filzstifte, Wasserfarben …

Du triffst dich mit anderen, um über wesentliche Themen und Fragen eures Glaubens zu sprechen. Ihr trefft euch 6-7 mal in einer Gruppe (6-8 Teilnehmer), die ihr beim ersten Mal selbst zusammenstellt. 
Weitere Treffen, Orte und Zeiten bestimmt dann jede Gruppe selbst.

Wir beginnen mit einem gemeinsamen Treffen um die Gruppen zu bilden. Wer euch in eurer Gruppe während der Firmvorbereitung begleitet, entscheidet ihr selbst.

Bei den Treffen tauscht ihr euch über wesentliche Themen des Glaubens aus. Wir reden über Gott und das Leben, über euer Leben und euren Glauben und natürlich über die Bedeutung der Firmung

Dann gibt es noch ein paar Termine für alle Firmbewerber*innen gemeinsam.
Auch die musst du einplanen.

Dazu zählen eine gemeinsame Eröffnung der Firmvorbereitungszeit, besondere Gottesdienste sowie der Gang der Versöhnung. Hier nimmst du dir an einem der Tage eine Stunde Zeit für dich und für Gott. Zum Abschluss findet ein Gespräch mit einem Priester statt.
Die Vorbereitungszeit endet mit der Einstimmung und Vorbereitung auf den Firmgottesdienst.

Menschen und Zeiten ändern sich. Die Firmvorbereitung wird immer wieder daran ausgerichtet und aktualisiert.
Nach der derzeitigen Planung findet die nächste Firmung 2023 statt. Wir werden den Termin zeitnah in den Medien veröffentlichen.

Am Samstag, 26.06.2021 und am Sonntag, 27.06.2021 spendete Weihbischof Robert Brahm 44 Jugendlichen aus unserer Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung.
 „Der Heilige Geist will, dass Du Dich immer wieder aufmachst, Schritt für Schritt immer wieder weitergehst in deinem Leben. Firmung soll ein starkes Zeichen des Lebens sein.“ sagte der Weihbischof in seiner Predigt zu den Firmbewerbern.
Die beiden Gottesdienste wurden musikalisch umrahmt von SängerInnen unserer "Jungen Chöre" unter der Leitung unserer Kirchenmusiker Thomas Altmeyer bzw. Christoph Schach.
Mehr Informationen zu den Gottesdiensten und der Predigt des Weihbischofs sind auf der Homepage des Bistums Trier im Artikel: "Der Heilige Geist – oder die große Hoffnung auf ein Happy Ende" zu lesen. ( News/der-heilige
-geist-oder-die-grosse-hoffnung-auf-ein-happy-ende/ )

Solidarität bewegt

Unter diesem Motto veranstalteten Firmlinge aus Schiffweiler, Stennweiler, Heiligenwald und Landsweiler Reden einen Solidaritätslauf am Itzenblitzer Weiher.

„Was ist denn hier los?“ fragten neugierig am späten Vormittag die Besucherinnen und Besucher am Weiher, angelockt durch die bunten Plakate und den Pavillon. Und einige entschlossen sich spontan mitzumachen oder spendeten etwas für unser Projekt.

Eine Gruppe von Firmlingen hatten alles vorbereitet: ein Projekt ausgewählt, Wege gesucht, Werbung gemacht und Spenden gesammelt bei Schiffweiler Geschäftsleuten. Kern der Aktion war es Sponsoren zu finden, die pro zurückgelegte Kilometer einen bestimmten Betrag spendeten, der dann am Sonntag durch Laufen oder Rad fahren eingelöst wurde - Oder Menschen zu bewegen sich selber für diese Aktion auf den Weg zu machen und zu spenden.

Das Ergebnis war dann wirklich für alle faszinierend. Mindestens 100 Menschen haben bei der Aktion mitgemacht und zusammen etwa 500km zurückgelegt.  1734  € wurden gespendet.

Mit dem Geld wird ein Projekt in Bolivien gefördert das jungen Menschen mit Behinderung und ihren Familien ein kleines Einkommen sichert. Sie lernen dabei aus recycelbarem Material wie Plastikflaschen oder alten Autoreifen Produkte zum Verkauf herzustellen wie Blumenampeln oder Blumentöpfe und aus Abfällen hochwertigen Kompost herzustellen. So wird die Müllmenge reduziert und ein Bewusstsein für Umweltschutz geschärft und neue Einkommensquellen erschlossen.

„Ich fand diese Aktion schön“, war immer wieder von den jungen Menschen zu hören und auf das Ergebnis dürfen sie stolz sein.

Herzlichen Dank auch an das Bolivienreferat der Bistums Trier, die Gemeinde Schiffweiler und einigen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern, nicht zuletzt aus der katholischen Jugend Schiffweiler, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben!

Das Projekt soll 32 behinderten Menschen und ihren Familien zugute kommen. Durch die Umwandlung von recyceltem Material und das erlernen des Umgangs mit organischen Abfällen im Departement Chuquisaca. Aus alten Autoreifen werden Blumenampeln und ande Dekoartikel; aus Abfällen wird Kompost auf dem Gemüse und Pflanzen gedeien.